Die Damen 50/2 besuchen die Gerry Weber Open 2017

Gerry Weber Open 2017

Die Ladies zum Ladies Day in Halle!

Diesem Ereignis fieberte die Damenmannschaft 50/2 schon so lange entgegen. Nun war es soweit. In aller Herrgottsfrüh ging es los vom Bahnhof Wahn nach Halle . In dem Reisegepäck waren gute Laune, süße Überraschungen und jede Menge Piccolos verstaut. Elfi ließ es sich – wie immer – nicht nehmen und schleppte für uns einen gut gefüllten Rucksack zum Bahnhof. Ums Überleben brauchten wir uns ab sofort keine Sorgen mehr zu machen. Gegen 11.00 Uhr waren wir vor Ort. Unsere Rucksäcke wurden ordentlich kontrolliert. Die restlichen Pullen Sekt mussten draußen bleiben. Und man staune, sogar Haarspray von Monika fand keinen Einlass.

Wir stürmten zum Centre Court. Da ging es auch schon los. Wir haben wunderbare Spiele gesehen, Achtelfinale. Bei den Stopps von D. Brown blieb mir fast das Herz stehen. So ein gewaltiger Ballmagier. Zwischendurch gönnten wir uns alle eine Pause um etwas zu Essen, zu Trinken, zu Shoppen. Und – oh Schreck, da war Uschi weg. Keiner von uns hatte ihre Handynummer. Wie gehen wir die Suchaktion an, um die kleine Uschi unter ca. 11.000 Menschen wiederzufinden? Und da stand sie auch schon wieder lachend vor uns. Sie fand das gar nicht so tragisch. Sie meinte nur, Werner kennt das. Ich bin halt mal ab und zu weg.

Wir schauten noch Modenschau von Gerry Weber und noch ein spannendes Herrendoppel. So gegen 19.00 Uhr waren wir total erschöpft, als hätten wir selbst alle auf dem Centre Court Bälle geschlagen.

Lina hat einen Riesentennisball für ihren Enkelsohn erworben.

Und das tollste und wertvollste ist das Autogramm vom Alexander Zverev, das Lina sich nach dem Match geholt hat.

Wir machten uns auf dem Heimweg. Nach einem Zwischenstopp in Bielefeld, um unseren Flüssigkeitshaushalt zu versorgen, kamen wir gegen 24.00 Uhr in Wahn wieder an. Einige liebevolle Ehemänner nahmen uns in Empfang und brachten uns unbeschadet nach Hause.

Es war ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag und wir haben viel gelacht.

Und trotzdem etwas fehlte: unsere lebensfrohe Gabi.

Brigitte Roog